Feuervogel´s Reisen 

...nur zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen

Unsere Ostertour 2017 oder Flucht in die Wärme.

Gründonnerstag war es endlich soweit, für 9 Tage sollte es Richtung Süden, genauer Südtirol, gehen. Unser Feuervogel war reisefertig gepackt und so brachen wir gegen 16:00 Uhr auf. Die nächsten Stunden verbrachten wir im endlosen Wurm der Osterurlauber, bis uns bei Bad Urach die Lust verließ. Zum Glück waren auf dem örtlichen Stellplatz noch einige Plätze frei, so fanden wir ein Unterkommen für die Nacht. Zu empfehlen ist der Stellplatz u.M. nicht, zu laut durch die angrenzenden Straßen und sehr enge Plätze. Anderen scheint es zu gefallen, über die Feiertage waren alle Plätze reserviert.

Am Karfreitag waren wir wieder auf der Autobahn, kurz vor der Grenze nach Österreich holten wir uns eine GO-Box, diese hatten wir im Internet bestellt und so waren alle Daten schon eingelesen - eine komfortable Lösung. Unsere Freunde, Peter & Angelika, mit denen wir schon einige Urlaube verbrachten, haben einen Zwischenstopp am Gardasee eingelegt. Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns einige Tage mit ihnen zu verbringen. Die Kilometer spulten nur so ab, ein entspanntes Rollen auf fast leeren Autobahnen.

So vergingen die Osterfeiertage mit Geocaching, Radfahren und Müßiggang. Auch wenn ein Regenschauer unseren Bewegungsdrang unterbrach, wir machten das beste daraus. Was gelegentlich den Neid der Mitfahrer hervorrief...

Die sonnigen Tage hier auf der Westseite des Gardasees hatte nicht nur positive Auswirkungen auf uns auch unsere Akkus bekamen ihren Teil ab, die Solaranlage brachte schon eine zufriedenstellende Leistung...

Ostermontag war dann Zeit der Trennung, uns zieht es nach Südtirol. In der aktuellen Promobil sind einige Stellplätze im Trentino beschrieben, wir fahren den Platz am Lago di Molveno, in Malfein (Molveno) an. Leider spielt das Wetter nicht mit, so bleibt es bei einer Übernachtung

Unser nächster Stopp sollte in der Nähe von Bozen/Südtirol sein. Sankt Michael erschien uns als guter Ausgangspunkt für weitere Unternehmungen, auch ein Wohnmobilstellplatz befindet sich vor Ort. Dieser ist aber total ausgebucht, der Stellplatz am Kalterer See ein finanzielles Fiasko! Der Parkplatz vor dem See kostet 25 Euro die Nacht, der direkt daneben gelegende private Stellplatz 20 Euro. Leider nicht per Nacht sondern von 14:00 bis 14:00 Uhr! fährt man gegen 13:00 Uhr auf den Platz (Schranke mit Parkticket) sind eine Stunde später schon 20 € weg, ist der Platz so voll das man mit einem größerem Mobil keinen Platz findet...Pech ?! Auch der herbeigerufene SP-Betreiber wollte nicht helfen! Damit wir wieder vom Platz kamen mussten wir die geforderten 20 Euro zahlen - NIE wieder! Also, erst auf den Platz gehen und nachsehen ob ein genehmer Platz vorhanden ist, sonst ist man gefangen!

Nach diesem Erlebnis sind wir auf den Wanderparkplatz an den Montiggler Seen gefahren, ein ruhiger Platz der auch in der App von NKC vermerkt ist. Aufpassen muss man mit den Navigationsgeräten, diese wollen einen durch die Weinanbaugebiete führen - eine schweißtreibende Tour mit einem Wohnmobil! Besser ist es von ST. Michael Richtung Montiggl zu fahren und dann den Hinweisschildern "Wald" zu folgen.

Außer V&E bietet der Stellplatz alles was man braucht: Ruhe, Sauberkeit und vielfältige Möglichkeiten zum wandern und biken. Nach Bozen führt ein durchgängiger Radweg, im Tal immer an der Etsch entlang. Meiden sollte man die Hauptstrasse, diese ist nur hartgesonnenen Bikern zu empfehlen. Bozen hat einen schönen Altstadtkern und lädt zum verweilen ein, besonders wenn das Wetter mitspielt!

Auch eine Piaggio Ape 4x4 haben wir gesehen, respekt wo das Wägelchen hinkommt! Zwischendurch haben wir den Stellplatz im Ort aufgesucht, auch Frischwasser geht mal zur Neige ;) Natürlich die Chance genutzt und ein wenig nachgekauft...

Leider gehen die Tage viel zu schnell rum, Zeit für die Rückreise. Diese verläuft ohne unangenehme Überraschungen, der Iveco schnurrt, die Sonne scheint. In Bad Tölz machen wir eine letzte Pause und genießen die Sonne und den Flair der Stadt. Den SP an der Isar kennen wir schon länger, jetzt aber ist er größer und schöner - ein tolles Plätzchen für die Stadterkundung. Morgen gehts zurück in den Alltag, es war wieder einmal schön...